Die dritte Fachtagung mikpräp der Metallografen am TBK war ein voller Erfolg

Nach Wochen intensiver Vorbereitung durch den Vorstand der Gesellschaft für Materialografie Rhein Ruhr (gmr2) gemeinsam mit den Schülern und Fachlehrern des Ausbildungsganges zum Physikalisch-technischen Assistenten mit dem Schwerpunkt Metallographie und Werkstofftechnik verwandelte sich die Fachschule des TBK am 23. März 2017 wieder in ein Tagungszentrum. Mehr als 180 Teilnehmer aus NRW, dem Saarland und Baden-Württemberg waren gekommen. Nach einer kurzen Eröffnung durch den Vorstandsvorsitzenden Joachim Laimmer, ließ es sich der Oberbürgermeister Tim Kurzbach nicht nehmen, die Anwesenden zu begrüßen. In den anschließenden Fachvorträgen berichtete Professor Dr. Weber von der Bergischen Universität Wuppertal über Werkstoffstrukturen des 3D-Drucks, ihre Besonderheiten, Vorteile und Anwendungsgrenzen. Dr. Strehl  von der Zwilling J.A. Henckels AG zeigte insbesondere die Methodik, wie man Korrosionsproblemen an Messerstählen ursächlich auf die Spur kommen kann. Spannend wurde es dann nach der Pause für die Schüler und Auszubildenden. Johannes Schoch Metallograf des dritten Ausbildungsjahres stellte seine Untersuchungsergebnisse auf dem Gebiet der Kupfer- Aluminiumlegierungen vor und erhielt dafür große Anerkennung. Till Freieck, Auszubildender am MPIE Düsseldorf, berichtete über den Einfluss der Probenpräparation auf die Nanohärtemessung und auch er erntete hierfür großen Applaus. Einen Überblick über wichtige Gefügeausbildung im Zusammenhang ihrer Herstellungsbedingungen gab Gaby Ketzer Raichle von der Fachhochschule Aalen. Spannend und überraschend wurden die Zuhörer von Herrn Herbrich in eine vergangene Welt entführt, indem das für die Metallografen so wichtige Licht nur durch Kienspäne oder Kerzen erzeugt werden konnte.
18 Aussteller zeigten zudem in den Laborräumen ihre Neuheiten und stellten am Nachmittag  diese in Kurzvorträgen vor. Damit bei diesem abwechslungsreichen Programm keinem die Puste ausging, sorgten die angehenden Physikalisch-technischen Assistenten für Metallographie und Werkstofftechnik gemeinsam mit ihren Fachlehrern ganztägig für das kulinarische Wohlergehen der Gäste und trugen auch damit ganz wesentlich zum Gelingen dieser Veranstaltung bei.
Auch in diesem Jahr stellten sich in der Posterausstellung 16 Poster dem Wettbewerb. Fünf Poster wurden von Schülern des TBK erstellt. Dass das Poster über Wärmebehandlungsfehler an einer Welle den Wettbewerb gewann, freute die Schüler Philipp Drenkow, Alexander Spies und Justus Grah des zweiten Ausbildungsjahres besonders, denn sie hatten viel Zeit in diese Arbeit investiert. Außerdem wird in diesem Jahr der Preis für das beste Poster erstmalig von der Fachfirma ATM verliehen, die hierfür ein Steele aus Glas herstellen lässt.
Wir alle nehmen aus diesem Tag viele gute Erfahrungen, Kontakte und Motivation in den nun wieder einkehrenden Schulalltag mit und  freuen uns über das gelungene Event.

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Eröffnung durch Joachim Laimmer
mikpräp-2017-TBK-Begrüßung-Tim Kurzbach mikpräp-2017-TBK-Vortrag mikpräp-2017-TBK-Schülervortrag-JohannesSchoch mikpräp-2017-TBK-Aussteller mikpräp-2017-TBK-3DDruck mikpräp-2017-TBK-Gewinner-Posterwettbewerbes